Agenda Ruhr

Investitionen an der Ruhr liegen voll im Trend

Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, auf der EXPO Real
Die Städte an der Ruhr sind eine Zukunftsregion, die immer gelernt haben, den Wandel von innen heraus zu gestalten. Mit dieser Innovationskraft hat sich das Ruhrgebiet immer wieder neu erfunden. Derzeit stehe man vor einer Renaissance des industriellen Herzens Deutschlands. Mit diesen Worten eröffnete der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und derzeitige Federführer der Ruhr-IHKs, Stefan Schreiber, den Chancenabend Ruhr bei der diesjährigen EXPO Real am 7. Oktober. Schreiber betonte, dass die Metropolregion hervorragende Möglichkeiten für Investitionen biete. Nicht zuletzt stehe hierfür die gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, das Angebot an kulturellen Ereignissen sowie die individuelle Gestaltung der Lebensqualität.
Schreiber betonte, Investitionen seien ein Trend in der Ruhr-Szene: Die Immobilienstandorte an der Ruhr seien für Investoren attraktiv wie nie zuvor: Ein Investmentvolumen von 3,5 Mrd. Euro auf dem Markt für Gewerbeimmobilien bedeutet für 2017 einen neuen Umsatzrekord: Damit habe die Region A-Standorte wie Düsseldorf, Köln und Stuttgart deutlich abgehängt.
Um noch mehr Dampf auf den Kessel zu bringen, hätten die Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets die Agenda.Ruhr erarbeitet. Diese beinhalte eine Reihe von wirtschaftspolitischen Fragestellungen und Antworten. Beispielhaft nannte Schreiber eine zukunftsweisende Flächenpolitik, eine bessere verkehrliche Infrastruktur sowie die berufliche Bildung und Fachkräftesicherung. Die Ruhr-IHKs hätten zur Fortentwicklung insgesamt zehn Projektideen vorgeschlagen. Hierzu gehöre u. a. die EXPO Real ins Ruhrgebiet zu holen, die Bewerbung um die Olympischen Spiele forcieren und die Unterstützung der internationalen Gartenausstellung 2027. Abschließend betonte Schreiber, dass die Ausrichtung der Fußballeuropameisterschaft 2024 ganz neue Chancen biete.
Schreiber lud alle Interessierten ein, sich unter www.agenda.ruhr ein noch umfassenderes Bild von der in die Zukunft gerichteten Projekte zu machen.
8. Oktober 2018