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Kaum Licht am Ende des Tunnels für Veranstalter und Schausteller

In den Branchen rund um Veranstaltungen, Messen und Clubs (MICE-Branche: Meetings, Incentives, Conventions und Events) spitzt sich die Lage deutlich zu. Allein in der Kultur- und Kreativwirtschaft sind über 107.000 Unternehmen in ganz NRW betroffen. „Mit der Verlängerung der Untersagung von Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober fehlen den Unternehmen weiterhin konkrete Perspektiven. Um das Überleben zu ermöglichen, sind sie auf zusätzliche Maßnahmen zur Überbrückung angewiesen.“, so Thomas Meyer, Präsident von IHK NRW. Die zweiten, geplanten Überbrückungshilfen gelten bisher nur für die Monate Juni bis August. Das allein werde nicht ausreichen, um das Überleben der Betriebe zu sichern.

Wegen teils langer Vorläufe in der Branche müssen Angebote für nächstes Jahr schon heute geplant und finanziert werden. „Ohne eine Planungssicherheit können Angebote nicht geschaffen werden. Diese wirkt sich entlang der Wertschöpfungskette bspw. bis in den Städtetourismus und bei Schaustellern aus.“, erklärt Meyer.
Die, gezwungenermaßen, schnelle Umsetzung und Neuorientierung in Unternehmen und Verwaltung hin zu vermehrt digitalem Arbeiten, hat gezeigt, dass es möglich ist und dass alle bereit sind. Persönliche Kontakte auf Messen und Meetings seien jedoch nicht zu ersetzen.
 
Um auf diesen Zustand aufmerksam zu machen, startet die Branche in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni bundesweit die „Night of Light“. Weitere Informationen dazu hier: https://night-of-light.de/

IHK NRW ist der Zusammenschluss der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. IHK NRW vertritt die Gesamtheit der IHKs in NRW gegenüber der Landesregierung, dem Landtag sowie den für die Kammerarbeit wichtigen Behörden und Organisationen.

Veröffentlicht am 22. Juni 2020